Umweltbewusstsein für ein “grüneres” Büroleben

Nachhaltigkeit und Umweltschutz, dass waren die Schlagwörter der „Nuller-Jahre“. Und das werden sie auch in den nächsten Jahrzehnten bleiben. Ständig werden neue Ideen und Konzepte für ein umweltfreundlicheres Leben entwickelt. Klar, dass auch Entwürfe für einen umweltbewussten Büroalltag nicht fehlen dürfen.

Der richtige Umgang mit Papier und anderen Schreibwaren steht bei diesen Vorstellungen an erster Stelle. Nirgendwo sonst wird soviel Papier verschwendet wie im Arbeitsalltag. Dabei gibt es im digitalen Zeitalter echte Alternativen. Muss ein Dokument wirklich ausgedruckt werden oder kann man es auch am Bildschirm lesen? Ist immer eine Papierkopie nötig, reicht nicht das PDF-Format als E-Mail-Anhang? Erstens kommen E-Mails sowieso viel schneller bei der Zielperson an. Außerdem geht im World Wide Web seltener eine Nachricht verloren als bei den Mitarbeitern der deutschen Postgesellschaften – niemand ist unfehlbar. Zweitens ermöglichen wunderbare Erfindungen wie Scanner und Adobe Reader Vertragsunterzeichnungen ohne direkt vor Ort sein zu müssen. Unnötige Reisekosten fallen auch noch weg.

„Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail ausdrucken“ ist mittlerweile schon Standard in den Fußzeilen großer und kleiner Unternehmen. Ebenso wie Drucker und Kopierer mit Zwei-Seiten-Druckfunktion. Mit dieser Taste spart man nicht nur Papier, sondern vor allem auch Platz in den eigenen Aktenordnern. Jede Folie einer PowerPoint-Präsentation auf ein einzelnes Blatt zu drucken ist ebenfalls unnötig. Die eigenen Augen sind selten so schlecht, dass man Schriftgröße 30 zum Lesen braucht. Stattdessen mit der Handzettel-Funktion mehrer Folien auf eine A4 Seite setzen. Ähnliches gilt für alle anderen Dokumente. Warum nicht mal zwei Seiten auf eine drucken? Bei der Büromaterialbestellung sollten Sekretärinnen auf umweltfreundliche Artikel achten. Umweltpapier und nachfüllbare Stifte erfüllen ihren Zweck genau so gut, wie herkömmliche Produkte.

Den zweiten Platz auf der Hitliste der potenziellen Sparmaßnahmen im Büro belegt der Computer. Das Ausschalten der Monitore wird allzu oft vergessen oder der PC lediglich abgemeldet, aber nicht heruntergefahren. Dabei kann sicher jeder Angestellte am Morgen und am Abend die drei Minuten in Kauf nehmen, die es braucht um den Computer hoch- bzw. herunterzuladen. Generell ist es immer besser elektrische Geräte ganz auszuschalten statt sie nur im Standby-Modus zu belassen. Das gilt auch für Drucker und Kopierer.